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Die Ausbildung zum Heilpraktiker/-in für Psychotherapie
(sog. "kleiner Heilpraktiker")              


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Zwei verschiedene Ausbildungsgänge müssen grundsätzlich unterschieden werden:



     Die Prüfungsvorbereitung  /  "kleiner" HP 
   
    Gelehrt wird das Erkennen psychischer Erkrankungen (Pathologie, Diagnostik)
    Dauer: 6 Monate



Die Darstellung, die jetzt folgt, befasst sich mit der Prüfungsvorbereitung
(6 Monate)


Für Informationen zur Therapieausbildung
(18 Monate)
klicken Sie bitte ...hier



Die Prüfungsvorbereitung (sog. „kleine“ Heilpraktikerprüfung) verlangt viel von Ihnen. In 6 Monaten wird der prüfungsrelevante Lehrstoff der Pathologie
(Erkrankungen) vermittelt, und zwar:
  • Klinische Psychologie
  • Psychiatrische Diagnostik
  • Grundlagen der Psychotherapie

Wenn diese Prüfung abgeschlossen ist, fragt Sie der Amtsarzt, welche Therapie Sie in Ihrer Praxis ausüben möchten. Er will sich davon überzeugen, „ob Sie wissen, was Sie in Ihrer Praxis später vorhaben“. Wie weit er hier geht, ist individuell verschieden. Richtig geprüft wird die Therapie jedoch nicht, sondern lediglich die Pathologie.



Der prüfende Amtsarzt möchte von Ihnen also 2 Dinge wissen:

1. Beherrschen Sie die klinische Pathologie? (Erkrankungen)
    (ca. 90% der Prüfung)

2. Haben Sie klare Vorstellungen und Kenntnisse in der angestrebten
Therapie?
    (ca. 10% der Prüfung)



Unsere Dozentin hat in Frankfurt sowie in München Psychologie, Pädagogik und Soziologie studiert und als M.A. (Magister Artium) abgeschlossen, und anschließend lange Jahre in psychiatrischen Einrichtungen als Therapeutin gearbeitet. Während dieser Zeit erfolgten Ausbildungen in Transaktionsanalyse (Münchner Institut für integrative Psychotherapie und Transaktionsanalyse), Kunsttherapie (Dr. G. Schmeer), Paartherapie (Virginia Satir Gesellschaft und IGW Würzburg), Systemische Therapie (Prof. Dr. Matthias Varga von Kibet) und Analytisch-systemischer Supervision (MAP München).

Sie arbeitet seit 1997 in eigener Praxis für Psychotherapie (HPG) und Supervision. Als Supervisorin ist sie in verschiedenen psychiatrischen Einrichtungen, psychosozialen Beratungsstellen und Initiativen tätig.

Sie hat seit 1996 kontinuierlich das "Know how" für diese Prüfung in unserem Hause entwickelt.




     Das Ziel der Ausbildung    g


Diese Ausbildung bereitet Sie lediglich auf Ihre amtsärztliche Überprüfung vor (also Ihre Kenntnisse über Pathologie u. Diagnostik).

Zur Ausbildung in Ihrer angestrebten Therapie (die Behandlung) können Sie zusätzlich unser Wahlfach Psychotherapie belegen.

Die allgemein als „kleine Heilpraktiker-Prüfung“ bezeichnete amtsärztliche Überprüfung ist lediglich Ihre Berufserlaubnis.



    In welchem Rahmen dürfen Sie mit dieser Berufserlaubnis praktizieren?    ?


Sie dürfen keinen „körperlichen Kontakt“ mit Ihrem Klienten haben, d.h. Sie dürfen ihn nicht körperlich untersuchen und durch Ihre Tätigkeit keinen Einfluß auf seinen Organismus ausüben.

Hat ein Klient Bluthochdruck, Herzrhythmusstörungen oder ähnliches, so müssen Sie ihn zum „normalen“ Heilpraktiker oder zum Arzt schicken. In einem solchen Fall dürfen Sie nur begleitend tätig werden und müssen sich strikt auf die Behandlung der psychischen Folgeerscheinungen beschränken.

Körpertherapien wie "Atemtherapie", "Bioenergetik", "Hypnose" etc. sind nur insoweit anwendbar, als Sie damit ausschließlich psychisches Leiden lindern oder heilen.




    Die Lehrinhalte  


I.Prüfungstraining II.Psychiatrie III.Diskussion IV.Psychosomatik

In diesem Abschnitt werden Sie auf die zu
erwartende Prüfungssituation vorbereitet.

Geschichtliche Entwicklung der Psychiatrie und der Psychotherapie

Neurosenlehre

Persönlichkeitsstörungen

Borderline-Störungen

Organische Psychosyndrome

Endogene Psychosen

Schizophrenien

Affektive Psychosen

Schizoaffektive Psychosen

Kinder- und Jugendpsychiatrie

Differentialdiagnose

Verschiedene Ansätze in Psychiatrie und
Psychotherapie

organisch-medizinisch

strukturell

deskriptiv

analytisch

Verschiedene Therapieverfahren:

Somatotherapie

unter anderem spezielle Pharmakotherapie bei endogenen und psychogenen Erkrankungen.

Psychotherapie

bei verschiedenen Krankheitsbildern

Spezielle Probleme

Suizid

Sexualstörungen

Organisation der Versorgung psychisch

und psychiatrisch Kranker



Theorien und Erklärungsmodelle

Spezielle Psychosomatik

Infektion

Herz- u. Kreislauferkrankungen

Atemtrakt

Verdauungstrakt

Eßverhalten

Haut

Gynäkologie

weitere Themen


Änderungen sind vorbehalten




   Die Dozentin  


Ulla Häusler M.A.

Die Ausbildung:

Studium der Pädagogik in Frankfurt/Main
Studium der Psychologie und Soziologie in München
Studienabschluß M.A. (Magister artium)

Nach langen Berufsjahren in der Sozialpsychiatrie ist die Dozentin
seit 1998 als Therapeutin, Supervisorin für therapeutische und
psychiatrische Einrichtungen in eigener Praxis in München tätig.

Seit 1996 unterrichtet sie diei Fächer Psychopathologie und Psychiatrie
und leitet seit 2001 die psychotherapeutische Ausbildung am
Heilpraktiker-Lehrinstitut Lotz.
Fortbildungen:
      • Transaktionsanalyse nach E. Berne
      • Analytische und systemische Kunsttherapie (Prof. Dr. G. Schmeer)
      • Systemische Beratung (Prof. M. Varga von Kibéd)
      • Systemische Paartherapie (Münchner Familienkolleg) und
        Paartherapie nach J. Zinker (Gestalt) und J. Willi (analytisch)
      • Ausbildung zur Supervisorin beim MAP München
      • Derzeit Weiterbildung zur Gruppenanalytikerin (SGAZ Zürich)





   Die Unterrichtsgestaltung   g

Unverzichtbar im Unterricht ist der individuelle Kontakt des einzelnen Teilnehmers zu seiner Dozentin.
Gemeinsames Arbeiten, Frage und Antwort im Sinne der Seminar-Arbeit gestalten den Ablauf. Ein steriler Vorlesungsstil wird vermieden.


   Die Skripten  

Sie arbeiten mit Literatur und mit Hilfe von Skripten, die im Bedarfsfalle im Unterricht ausgegeben werden.
Die Literaturliste wird Ihnen ebenfalls im Unterricht ausgehändigt.



   Tonband Aufzeichnungen  

Wir empfehlen Ihnen, sich einen kleinen Cassetten-Recorder zuzulegen. Sie können den vollständigen Unterricht auf Band aufzeichnen.
Dieses Verfahren ermöglicht Ihnen lückenlose Ausarbeitungen zu Hause.

   Die Anmeldung  

Sie schließen einen Ausbildungsvertrag nach dem Bürgerlichen Gesetzbuch (BGB). Das heißt für Sie: Größtmögliche juristische Sicherheit, Kleingedrucktes“ gibt es bei uns nicht.


   Die Probezeit    

Um das Risiko für Sie niedrig zu halten, gelten die ersten vier Veranstaltungen als Probezeit. Sie entscheiden innerhalb dieser Zeit, ob Sie die Ausbildung fortsetzen möchten oder nicht.

Diese Probezeit ist kostenpflichtig und bietet Ihnen Gelegenheit, die Ausbildung kennenzulernen. Eine spätere Kündigung ist wegen der Kürze der Ausbildung (6 Monate) nur noch aus „wichtigem Grund“ möglich.


   Die Unterrichtszeit   

Donnerstag, 17.30 Uhr bis 21.30 Uhr


   Die Dauer   

6 Monate

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