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Chinesische Medizin (TCM) und Akupunktur am ABZ München

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Chinesische Medizin (TCM)

Chinesische Medizin betrachtet Körper, Seele und Geist als Einheit. Im Körper fließt das qi – die Lebensenergie – in einem Netzwerk von Leitbahnen. Die besondere Polarität von yin und yang, bei der jeder Aspekt den jeweils anderen durchdringt, bestimmt die Physiologie des Menschen. Im Falle von Krankheit ist der Fluss des qi und anderer Substanzen gestört. Das Ziel der chinesischen Medizin ist es, diesen Fluss wieder herzustellen. Akupunktur ist hierzulande die bekannteste Behandlungsmethode der Chinesischen Medizin. Mit den Akupunkturnadeln werden Impulse in das System der Leitbahnen gegeben, um Blockaden im Energiefluss zu lösen. Die in China häufigste Methode ist die Kräutertherapie. In komplexen Rezepturen kombinierte Kräuter beeinflussen den Krankheitsmechanismus. Tuina, eine manuelle Therapie und Heilmassage, bewegt qi und Blut, wodurch Blockaden und Verhärtungen im Bewegungsapparat aufgelöst werden.

 

Grundausbildung in Chinesischer Medizin und Akupunktur (AGTCM Diplom)

Es werden die chinesischen Konzepte von den Prozessen im Körper (Physiologie) und ihren möglichen Störungen (Pathologie) erarbeitet. In der Puls-, Zungen- und Bauchdiagnose schulen Sie ihre Wahrnehmung. Sie lernen, ihre Beobachtung in Behandlungsstrategien umzusetzen, die Akupunkturpunkte genau zu lokalisieren, und zu den Behandlungsstrategien passende Stichtechniken anzuwenden. In über 50% praktischem Unterricht und fast 2 Jahren Lehrpraxis mit Patienten bekommen Sie die Erfahrung und die Sicherheit, die Sie für eine erfolgreiche Umsetzung des Gelernten in Ihrer Praxis brauchen. Diese Themen stehen im Vordergrund:

  • Grundbegriffe der Chinesischen Medizin (dao, qi, yin und yang)
  • Leitbahnen (jingluo), Punktlokalisation und Stichtechniken
  • Punktekategorien (shu, hui, mu, xi), Punkte und ihre Wirkungen
  • Substanzen: qi, Blut (xue), Flüssigkeiten (jinye), Essenz (jing) und Geist/Spirit (shen)
  • Funktionskreise / Organe (zangfu) und Wandlungsphasen / Elemente (wu xing)
  • Krankheitsfaktoren und Leitkriterien (ba gang)
  • Differenzierung westlicher und chinesischer Krankheitsbilder.
  • Japanische Meridiantherapie
  • Chinesische Diätetik
  • Einführung in Manuelle Therapien: Tuina und Gua sha

 

Ausbildung in Chinesischer Kräutertherapie

Die chinesische Kräutertherapie ist das umfangreichste und in China am häufigsten eingesetzte Therapieverfahren der chinesischen Medizin und gewinnt auch im Westen stetig an Bedeutung. Chinesische Kräutertherapie ist ein sehr wirksames Instrument, um eine oft rasche und durchschlagende Wirkung sowohl bei akut als auch bei chronisch erkrankten Patienten zu erzielen. Sehr gut eignet sie sich zur Ausleitung pathogener Faktoren und damit zur Therapie akuter wie auch chronischer Infektionen. Bei geschwächten Patienten ermöglicht sie eine Stärkung der körpereigenen Kräfte durch supplementierende Kräuter. Durch dieses breite Wirkspektrum kann die chinesische Kräutertherapie die Selbstheilungskräfte der Patienten mobilisieren und so auch die Wirkung der Akupunktur deutlich steigern. In dieser Ausbildung erwerben Sie neben einem breiten Wissen über Kräuter und Rezepte auch weiterführende Kenntnisse über Physiologie, Pathologie und Differenzialdiagnose. So entsteht ein tiefergehendes Verständnis für Kräuterrezepte, das weit über gängiges TCM-Standardwissen hinaus reicht und auch geschichtliche Zusammenhänge und Entwicklungen der chinesischen Kräutertherapie umfasst. Es werden dabei insbesondere die Rezepte und Kräuter herausgearbeitet, die das tägliche Handwerkszeug der Kräutertherapie darstellen. Bereits im Rahmen der Ausbildung wenden Sie ihr Wissen unter fachlicher Supervision in der Arbeit mit Patienten an. Voraussetzung für die Teilnahme ist eine Grundausbildung in Chinesischer Medizin bzw. Akupunktur.

 

Chinesische manuelle Therapie und Heilmassage: Intensivkurs Tuina

Die Hauptwirkung von Tuina liegt im Bewegen von qi und xue (Blut). Als Folge lösen sich Blockaden und Verhärtungen sowie Verklebungen in Sehnen, Muskeln und Bindegewebe. Dies wiederum beseitigt oder lindert die damit einhergehenden Schmerzen und korrigiert Fehlstellungen der Gelenke. Tuina-Therapie eignet sich hervorragend für akute oder chronische Beschwerden des Bewegungsapparats, aber auch funktionelle Störungen wie z.B. Schlafstörungen, Dysmenorrhoe, Magen-Darm-Erkrankungen oder Erkältungen. Tuina kann dabei sehr wirksam mit Akupunktur kombiniert werden. In diesem Intensivkurs lernen Sie, wie die grundlegenden Tuina-Techniken in der Praxis kompetent und effizient angewendet werden. Sie erhalten das erforderliche Wissen in den Bereichen der chinesischen Energetik und Diagnostik. Vorkenntnisse in Chinesischer Medizin sind nicht erforderlich.

 

Kontakt

Weitere Informationen zu aktuellen Terminen, Inhalt, Kosten und Ausbildungsort erhalten Sie direkt unter
www.abz-muenchen.org

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