
Der Begriff Manuelle Therapien umfasst verschiedene Behandlungsmethoden, die allesamt mit den Händen ausgeführt werden. Wir haben speziell für die Bedürfnisse der Naturheilpraxis die wichtigsten Methoden ausgesucht und in einer insgesamt 6-monatigen Ausbildung zusammengestellt und auf einander abgestimmt.
Die Chirotherapie beschäftigt sich mit Störungen der Funktion des Bewegungsapparates, speziell der Wirbelsäule. Ihr Name leitet sich vom griechischen Wort für Hand ab (Cheiron). Die Hand ist das einzige Werkzeug des Chirotherapeuten in Diagnostik und Therapie. Gemäß der Grundidee der Chirotherapie lassen sich fast alle körperlichen Beschwerden auf Blockaden oder Fehlstellungen der Gelenke zurückführen. Durch chirotherapeutische Handgriffe lassen sich vorübergehende Verschiebungen und Fehlstellungen der Wirbelsäule und der Gelenke lösen, die Schmerzen, Bewegungseinschränkungen und Verspannungen der Muskulatur verursachen. Der Chirotherapeut bezeichnet diese Funktionsstörungen als Blockaden. In den von Blockaden betroffenen Abschnitten der Wirbelsäule werden oft Nervenwurzeln gereizt, die normalerweise Empfindungen aus dem ganzen Körper an das Gehirn weiterleiten. Dadurch entstehen Fehlinformationen, die im Gehirn und Rückenmark Schmerzempfindungen und Schutzreflexe auslösen. So können Blockaden für eine ganze Reihe von Beschwerden verantwortlich sein, die weit entfernt von der Wirbelsäule auftreten.
Dozent: Turnus: Dauer: Zeit: | HP Siegfried Hornikel Einstieg 1x pro Jahr 3 Monate (12 Veranstaltungen) |
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Bei diesem Seminar lernen wir Schritt für Schritt den ganzen Körper mit allen gängigen Griffen und Techniken der klassischen Massage zu behandeln und berühren. Den größten Teil dieses Kurses werden wir für die praktische Arbeit verwenden, unsere Hände schulen, Möglichkeiten ausprobieren, sicher im Arbeiten am Patienten werden. Den deutlich kleineren Teil der Ausbildung werden wir für Theorie, wie Anatomie, verschiedene Techniken und Griffe, Indikationen, Kontraindikationen, Öle und Aromen verwenden, um uns genügend Raum und Zeit für das Arbeiten mit den Händen zu sichern. Wichtig werden auch verschiedene Übungen zur Eigenwahrnehmung sein, um ein sicheres und entspanntes Arbeiten zu ermöglichen, beim Patienten wirklich anzukommen und um sich selbst nicht zu sehr zu erschöpfen. Nach dieser Fortbildung kann man sicher und vielseitig in das Feld der klassischen Massage einsteigen und seine eigene „Handschrift“ im Laufe der Zeit entwickeln.
Dozentin: Turnus: Dauer: Zeit: | HP Cornelia Mantel-Arnold Einstieg 1x pro Jahr 6 Veranstaltungen |
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Bei der Breuss-Massage handelt es sich um eine sanfte, sehr wohltuende Massage des Rückens, bei der es zu einer deutlichen Regeneration der Bandscheiben kommt. Es stellt sich eine wohltuende Entspannung sowohl auf körperlicher als auch auf seelischer Ebene ein und ist gleichzeitig eine ideale Kombination mit der Dorn-Therapie. Mit Hilfe eines hochwertigen Johanniskrautöls erreicht man durch spezielle Griffe und sanftes Ausstreichen eine Streckung und Dehnung der Wirbelsäule und somit eine „Belüftung“ der Bandscheiben, die dadurch wieder die Möglichkeit haben sich aufzurichten und dem Rücken so wieder mehr Stabilität zu verleihen. Schmerzen, Spannungen und Bandscheibenprobleme lassen sich durch die Breuss-Massage positiv beeinflussen. Da auch die Muskulatur durch das intensive Einarbeiten des Johanniskrautöls durchwärmt, weicher und entspannter wird, ist dies eine ideale Voraussetzung, eine anschließende Dornbehandlung durchzuführen.
Dozentin: Turnus: Dauer: Zeit: | HP Cornelia Mantel-Arnold Einstieg 1x pro Jahr 3 Veranstaltungen |
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Die Dorn-Therapie ist eine sehr sanfte Methode, um Gelenke wieder einzurichten und Wirbelverschiebungen oder Blockaden zu behandeln, die häufig zu Muskelverspannungen und anderen Beschwerden führen. Bei der Dorn-Therapie werden systematisch die Gelenke von Fuß bis Kopf durchgearbeitet (also überprüft und ggf. korrigiert) und im Anschluss werden Hausaufgabenübungen zur Stabilisierung des Behandlungsergebnisses für den Patienten festgelegt. Ausbildungsinhalte sind:
Dozent: Turnus: Dauer: Zeit: | HP Thomas Früchtl Einstieg 1x pro Jahr 5 Veranstaltungen |
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„Der Mensch spiegelt sich in seinen Füßen wieder". Dies ist die Grundidee der jahrtausendealten Erfahrung, dass über eine spezifische Behandlung seiner Füße die Selbstheilungskräfte des „ganzen Menschen" aktiviert werden können. In der Hautoberfläche befinden sich freie Nervenendigungen, die sog. Nozizeptoren. Von hier aus ziehen Energiebahnen ohne nennenswerte Umwege von der Körperoberfläche zu den inneren Organen und zurück. Man spricht vom so genannten „kuti-viszeralen Reflex“ (lat.: cutis = Haut, viscera = Eingeweide). Mit der sog. Reflexzonentherapie wird die Möglichkeit genutzt, über diese Energiebahnen innere Organe zu erreichen (Diagnose und Therapie). Schon in der Medizin der Mayas vor mehr als 2000 Jahren kannte und nutzte man dies. Nach wie vor gilt die Reflexzonentherapie über die Fußsohlen als die sicherste und einfachste Möglichkeit, von der Körperoberfläche aus innere Organe zu behandeln und auch Erkrankungen evtl. zu diagnostizieren bzw. Verdachtsdiagnosen zu erhärten. Auf den Fußsohlen befinden sich die Nozizeptoren besonders reichlich und im reflektorischen Sinne geordnet. Mit einer ganz besonderen Massage-Technik werden an den Reflexzonenpunkten Energieimpulse ausgelöst und zunächst zum ZNS (Zentralnervensystem) geleitet. Über Nervenquer-verbindungen erreichen diese Reizimpulse dann gezielt bestimmte Körper- und Organteile. Das Energiepotential im Organ und somit die Durchblutung und der Stoffwechsel werden örtlich verstärkt. Diese Wirkung führt zur Linderung von Schmerzen und zur Entzündungshemmung, so kann wesentliche Besserung – sogar Heilung – erreicht werden.
Dozentin: Turnus: Dauer: Zeit: | Dr. med. Elisabeth Geigenberger Einstieg 1x pro Jahr im Wintersemester 2 Monate (8 Veranstaltungen) |
Der nächste Kurs findet im Herbst 2012 statt!