
Das Therapeutische Taping ist aus dem Medi-Taping und aus dem Kinesio-Taping hervorgegangen. Durch ein speziell entwickeltes elastisches Tape und eine entsprechende Technik ist es möglich, Schmerzen und Bewegungseinschränkungen sofort erfolgreich zu therapieren. Die therapeutische Taping-Methode nutzt den körpereigenen Heilungsprozess. Es nimmt Einfluss auf das neurologische und zirkulatorische System des Menschen. Durch die spezifische Art des Tapens erzielt man eine stimulierende Wirkung auf Muskelpartien, Gelenke, Lymph- und Nervensystem. Durch Einbeziehen der Statik, der Energetik, der Meridiane und der Akupunktur kommt man zu einer sinnvollen erfolgreichen Therapie. Da die Muskulatur des Menschen nicht nur den Körper bewegt, sondern auch Einfluss nimmt auf das Venen-, Lymphsystem und ebenso die Körpertemperatur reguliert, ist es wichtig, dass die Muskulatur gut funktioniert. Bei einem Lymphstau sorgt die Therapeutische Taping-Methode durch Druckreduktion in den betroffenen Geweben für einen beschleunigten Lymphstrom und somit für eine raschere Heilung. Durch die Reizung der Mechanorezeptoren wird das körpereigene Schmerzdämpfungssystem aktiviert . Durch Beeinflussung bestimmter Rezeptoren erreicht man ein besseres Bewegungsgefühl der Gelenke. Um die passive Stabilität der Gelenke zu vergrößern, werden Ligamenttechniken angewendet. Bei allen Anwendungen ist das Ziel: "full range of motion“, die optimale Beweglichkeit des Patienten.
Dozent: Turnus: Dauer: Zeit: | HP Karsten Tebben Einstieg 1x pro Jahr 4 Veranstaltungen insgesamt |
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