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Traumatherapie / Trauma-Fachberatung

© Verne Ho - unsplash.com

Zum Erkennen von und für den Umgang mit Traumafolgen

 

Beschreibung

Immer häufiger finden Menschen den Weg in unsere Praxen, die an den Folgen von traumatischen Lebensereignissen leiden.  Teilweise ist es möglich, die Ursache für die erlebten Traumafolgen zu benennen. Allerdings kommt es nicht selten vor, dass es diese bewusste Kausalität zwischen der vorliegenden Symptomatik und den möglichen Ursachen nicht gibt. Die Gründe hierfür können vielfältig sein. Beispielsweise ein Bindungs- beziehungsweise Trennungstrauma in der präverbalen Zeit, in der Erinnerung noch nicht sprachlich vernetzt „abgelegt“ werden konnte, sondern insbesondere der Körper über Körpererinnerung das Erlebte gespeichert hält, oder auch die Augenzeugenschaft in der Kindheit bei einem schweren Unfall, bis hin zu gut erinnerten, außergewöhnlich belastenden Ereignissen im Jugend- und Erwachsenenalter. Die Gesichter von traumatischen Erlebnissen sind vielfältig und die Symptome von Traumafolgen sehr spezifisch. Umso wichtiger ist es, in der Begleitung und Therapie unserer Klient*innen eine traumasensible Haltung zu entwickeln. Zum einen ist die traumasensible Haltung ein wichtiges Instrument bei der Erkennung und Benennung von Traumafolgen, zum anderen ist sie die zentrale Bedingung für eine heilsame Beziehungserfahrung.

Die 12 Module dieser Weiterbildung vermitteln den theoretischen Hintergrund von Traumafolgen sowie die grundlegenden Kenntnisse der Psychotraumatologie, der Bindungs- und Resilienzforschung und der Traumaforschung. Die Lehrinhalte richten sich nach den neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen und werden praxisnah vermittelt. Hierbei wird besonderes Augenmerk auf das persönliche Arbeitsfeld der Teilnehmer*innen gerichtet und sowohl Inhalte als auch Methoden werden darauf abgestimmt. Alle Module beinhalten einen zusätzlichen Schwerpunkt auf dem praktischen Teil, der sich aus Gruppen- und Einzelübungen sowie einem Selbsterfahrungsteil zusammensetzt. Ziel ist es, den Teilnehmer*innen wichtige Kenntnisse zu vermitteln, um Traumafolgen zu erkennen und im Sinne einer notwendigen Psychoedukation benennen und vermitteln zu können sowie Klient*innen mit Traumafolgestörungen adäquat begleiten zu können.

 

Ausbildungsinhalte

1. Modul: Einführung in die Psychotraumatologie und theoretischer Hintergrund von Traumafolgen

2. Modul: Trauma und Bindung

3. Modul: Trauma und Dissoziation

4. Modul: Ressourcenarbeit

5. Modul: Körper und Trauma

6. Modul: Transgenerationale Traumata

7. Modul: Trauma und Diagnostik, Medikation und Akuttrauma

8. Modul: Trauma und Sucht / Trauma und Schmerz

9. Modul: Trauma und Gewalterfahrung

10. Modul: Umgang mit Traumafolgen in der Praxis

11. Modul: Sekundäre Traumatisierung, Selbstfürsorge, Psychohygiene

12. Modul: Supervisionswochenende

 

Voraussetzungen

Ziel dieser Ausbildung ist die eigenständige Anwendung der gelernten Inhalte im eigenen Praxisalltag. Die Teilnehmer*innen arbeiten und üben untereinander mit persönlichen Anliegen. Dies setzt ein gewisses Maß an Offenheit und die Bereitschaft zu Selbsterfahrung und Selbstreflexion voraus. Die Ausbildung richtet sich an Personen aus den psychologischen / psychotherapeutischen Berufsgruppen wie z.B. Psychotherapeut*innen, Psycholog*innen und Heilpraktiker*innen für Psychotherapie.

 

Abschluss und Zertifikat

Nach erfolgreicher Teilnahme erhalten Sie am Ende des Kurses unser HPL-Lotz-Zertifikat. Voraussetzung dafür ist eine regelmäßige und aktive Teilnahme am Unterricht (mind. 80% Anwesenheit) und das Absolvieren der Abschlussarbeit. 

Die erworbenen Kenntnisse und Fähigkeiten der Weiterbildung können im Rahmen der persönlichen beruflichen Qualifikation und Berechtigung angewendet werden.

 

Diese Ausbildung stellt eine überaus sinnvolle Ergänzung zur Gesprächstherapie, zur Hypnotherapie und zur Systemischen Therapie dar.

 

Allgemeine Ausbildungsdaten

Dozentin:

 

Mag. Yvonne Baum-Schmidsfeld, Heilpraktikerin für Psychotherapie (HeilprG), Psychotraumatologie und traumazentrierte Psychotherapie, BBT-Bindungsbasierte Therapie, EMDR, Referentin für Traumafolgenprävention UNUM Institut Wien

Turnus: 1x pro Jahr
Dauer: 13 Monate (12 Wochenenden)
Zeiten: 

Samstag/Sonntag 09.15 - 17.00 Uhr

 

Termine, Preise, Anmeldung

Die aktuellen Termine und Preise finden Sie auf unserem

Anmeldeformular Psychotherapie und Coaching

 

© 2022 Heilpraktiker-Lehrinstitut Lotz München

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